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Rheinkirmes

Ohne Strom läuft nichts…

Wow, sieh dir all diese Lichter an! Mehr als vier Millionen Besucher kommen jedes Jahr zur Rheinkirmes. Damit ist sie die größte Kirmes am Rhein! Ohne Strom würde hier allerdings überhaupt nichts laufen.


Hast du auch schon einmal in einem der vielen Autoscooter gesessen? Oder bist du auf der Rheinkirmes schon einmal Achterbahn gefahren oder auf einem Kettenkarussell gewesen? All diese Fahrgeschäfte benötigen elektrische Energie, die sie dann in die Bewegungsenergie umsetzen können.


Und nicht nur das: Gerade am Abend sieht die Rheinkirmes toll aus, wenn die ganzen Fahrgeschäfte beleuchtet sind. Das Licht stammt natürlich von unzähligen Glühbirnen. Und die werden womit betrieben? Richtig! Mit Strom natürlich. Du siehst: Die Rheinkirmes ist ein echter Energie-Tatort.

Siehst du das? Hinter den tollen Lichtern auf der Kirmes verbergen sich ganz viele bunte Glühlampen!


Rheinkirmes wir kommen!

Damit du dir auf der nächsten Rheinkirmes
das ganze noch einmal aus der Nähe anschauen kannst:

Bereits zum 111. Mal wird 2012 die große Kirmesstadt auf den Oberkasseler Rheinwiesen aufgebaut. Sie findet statt vom 13. – 22. Juli 2012 und öffnet für euch montags bis freitags ab 14 Uhr, samstags ab 13 Uhr und sonntags ab 11 Uhr. Einer der Höhepunkt ist wie in jedem Jahr das große Feuerwerk am letzten Kirmes-Freitag (20. Juli 2012).

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Strom, was ist das eigentlich genau?

Nun hast du gelernt wozu Strom zum Beispiel gebraucht wird und was er bewirkt. Auch weißt du sicher, dass bei dir zuhause einige Geräte mit Strom betrieben werden. Aber was ist Strom eigentlich genau? Strom musst du dir als eine Ansammlung von ganz vielen kleinen Teilchen vorstellen. Diese Teilchen heißen Elektronen. Sind an einem Ort besonders viele Elektronen und an einem anderen sehr wenige, möchten sie sich gerne gleichmäßig verteilen. Dadurch fließt der Strom.

Bei einer Batterie nutzt man diese Eigenschaft der Elektronen: Eine Batterie hat immer zwei Seiten, die man Pole nennt. Stell dir die Pole wie zwei Räume vor. Der Plus-Pol ist ganz voll. Hier drängen sich die Elektronen dicht an dicht und stehen sich fast schon auf den Füßen. Dagegen ist der Minus-Pol ein ganz leerer Raum. Wenn man jetzt Plus- und Minus-Pol mit einem Kabel miteinander verbindet, laufen die Elektronen aus dem einen Raum in den anderen. Der Strom fließt dann. Wenn beide Räume gleich voll sind ist die Batterie leer.


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Wie leuchtet eine Glühbirne?

Dass Strom aus ganz vielen kleinen Teilchen – den Elektronen – besteht, weißt du ja inzwischen. Sie bewegen sich auch durch die Glühbirne. Doch am Glühdraht (das ist dieser geringelte Draht in der Abbildung) kommt es zum Stau. Der Draht ist viel dünner als die Stromleitung, in der sich die Elektronen gerade befinden. Was können Sie also tun? Sie gehen einzeln durch den Draht. Von hinten drängen allerdings immer mehr Elektronen nach und schubsen die Elektronen vor ihnen. So müssen sich die Elektronen sehr schnell durch den Glühdraht bewegen. So schnell, dass Wärme entsteht. Die bringt den Draht zum Glühen und damit zum Leuchten.

Was ist Spannung?

Im Grunde beschreibt die Spannung, wie viele Elektronen sich auf der einen Seite einer Stromleitung befinden. Gemessen wird die Spannung in Volt. Im Kraftwerk entsteht Strom mit einer ganz hohen Spannung von 110.000 Volt. An dieser Seite der Stromleitung sind dann ganz viele Elektronen. Wie du weisst, wollen Elektronen sich immer gleichmäßig verteilen. Sie rasen daher durch die Stromleitung. Die Geschwindigkeit, die sie dabei erreichen – wir nennen sie Stromstärke – wird in Ampere gemessen. Um den Strom in einer Stromleitung zu beschreiben, gibt es also zwei Werte: Volt und Ampere. Bei der Stromversorgung wird allerdings immer nur die Volt-Zahl angegeben. Der Strom in der Steckdose hat eine Spannung von 230 Volt. Das klingt wenig, dennoch musst du vorsichtig sein: Ein Stromschlag aus einer Steckdose kann einen Menschen schwer verletzen oder sogar umbringen. Daher ist es wichtig, nichts außer den dafür vorgesehenen Steckern in eine Steckdose hineinzustecken.

Wusstest du?

… dass der Strom aus einer Hochspannungsleitung fließt, sobald Kontakt zur Erde besteht? Solltest du also irgendwo einmal dieses gelbe Schild mit dem Blitz sehen, musst du ganz vorsichtig sein. Fasst du hier die falsche Stelle an, kannst du einen lebensgefährlichen Stromschlag bekommen. Also: Finger weg!