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Wasserwerk


Woher kommt das Wasser aus dem Wasserhahn?

Wenn du dir die Hände waschen möchtest, drehst du zu Hause einfach den Wasserhahn auf. Das daraus fließende Wasser nennt man Trinkwasser. Doch hast du dich schon einmal gefragt, wie Trinkwasser entsteht? Der Regen und auch ein Teil des Rheinwassers versickern im Boden. Tief unter der Erde sammelt es sich als Grundwasser. Weil das Wasser dabei mehrere Erd- und Steinschichten durchquert, wird es gereinigt. In Düsseldorf gibt es drei Wasserwerke, die dieses Wasser aus Brunnen in der Nähe des Rheins an die Oberfläche pumpen – eines in Flehe, eines „Am Staad“ und eines in Holthausen. Den Prozess nennt man Wassergewinnung.

Die Wassergewinnung

Wenn das Brunnenwasser in den Wasserwerken angekommen ist, wird es auf eine ganz bestimmte Weise gereinigt, die das Düsseldorfer Wasserwerk vor langer Zeit entwickelt hat. Die Abläufe heißen daher auch „Düsseldorfer Verfahren“. Zuerst wird das Wasser mit einem Gas namens Ozon vermischt. Das Gas bewirkt, dass die Schmutzteilchen im Wasser zusammenklumpen. Mit einem Kohlefilter lässt sich der Schmutz dann leicht heraussieben. Zum Schluss wird noch ein bisschen Chlor in das Wasser gegeben, damit keine Bakterien entstehen.

Die Wasseraufbereitung

Das Trinkwasser ist nach der Reinigung nicht nur sauber, sondern auch sehr gesund. Damit das so bleibt, gibt es in Deutschland ein eigenes Gesetz: die Trinkwasserverordnung. Sie schreibt vor, wie viel von einem Stoff im Wasser enthalten sein darf. Denn auch wenn das Wasser ganz klar aussieht: Hier tummeln sich viele wertvolle Mineralien. Schadstoffe dürfen nach der Filterung im Wasserwerk natürlich nicht mehr enthalten sein. Deswegen wird die Wasserqualität streng überwacht. Die Stadtwerke Düsseldorf haben ein eigenes Labor, das das Wasser kontrolliert. Was alles im Düsseldorfer Wasser enthalten ist, steht in der sogenannten „Trinkwasseranalyse“. Sie ist auf der Internetseite der Stadtwerke veröffentlicht, sodass jeder Düsseldorfer sie lesen kann.


Wusstest du...?
Wusstest du...?

Härtegrad

Wasser kann „hart“ oder „weich“ sein. Das hat natürlich nichts damit zu tun, wie es sich anfühlt. Die Begriffe beschreiben, wie viele Mineralien in dem Wasser enthalten sind. Sind es viele, nennt man das Wasser „hart“.

Labor

Bei der Arbeit im Labor muss alles ganz genau zugehen. Hochempfindliche Instrumente entdecken selbst die kleinsten Spuren von Nähr- und Schadstoffen im Trinkwasser.

Kontrolle

Die Kontrolle des Wassers in den Düsseldorfer Wasserleitungen ist eine wichtige Aufgabe. Jeden Tag nehmen Mitarbeiter der Stadtwerke an 20 verschiedenen Stellen der Rohre Proben, die dann im Labor untersucht werden.


Hast du Lust zu spielen? Dann verbinde die Häuser und Brunnen mit dem Rohrnetz. Sind alle Anschlüsse gelegt, ist das Level gewonnen. Wasser Marsch!
Solltest du immer noch neugierig sein, hast du hier die Möglichkeit, alles über das Thema Trinkwasser in einem Film zu erfahren. Klick doch einfach mal rein!

Wusstest du?

… dass Düsseldorf eine ganze Reihe toller Wasserspielplätze bietet? Dazu gehören:
– Wasserspielplatz Volksgarten
– Wasserspielplatz im Zoopark
– Wasserspielplatz Alter Friedhof Bilk
– Wasserspielplatz Elbroichpark
– Wasserspielplatz am Schloss Eller
– Wasserspielplatz Frankenplatz
– Wasserspielplatz Gerresheim (Alter Friedhof)
Hier kannst du deine Energie rauslassen Viel Spaß!

Wusstest du?

… dass im Wasser viele Stoffe stecken : Natrium, Magnesium und Calcium sind Beispiele für wertvolle Mineralien, die unser Körper zum Leben braucht. Schadstoffe wie Blei, Nitrit oder Sulfat dürfen hingegen nur in ganz geringen Mengen enthalten sein, sodass sie für die Menschen nicht schädlich sind.